Andacht des Monats



Liebe Freunde,

zu Weihnachten haben wir viele Worte gehört und gelesen. Die Weihnachtspost enthielt viele gute Wünsche. Selbst die Verkäuferin im Laden hat uns schöne Weihnachten gewünscht. Weihnachten, das Fest der vielen Weihnachtsworte.

Im Kontrast dazu hat Gott nur ein einziges Wort gesprochen – Jesus.

Das eine einzig wahre Weihnachtswort. „Am Anfang war das Wort! Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit!„

Ich möchte Ihnen einige Gedanken aufzeichnen, was es bedeutet, dass Jesus das Wort Gottes ist.

Jesus, das Wort und die Schöpfung

Das Alte Testament beginnt in 1. Mose 1 folgendermaßen: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde... Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.Wenn Gott spricht, dann sind das keine leeren Worte. Wenn Gott spricht, dann entsteht etwas.

Nun verrät uns das Johannesevangelium, dass Gott, bevor er die Welt durch sein Wort ins Leben rief, bereits ein anderes Wort gesprochen hatte, nämlich „Jesus.„

In Johannes 1, 1-3 lesen wir: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Jesus, das Wort, war vor aller Schöpfung. Er steht im Rang noch vor aller Schöpfung. Das heißt: Jesus ist noch wunderbarer als diese wunderbare Welt, von der am Ende ihrer Erschaffung gesagt wird: „Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Vielleicht kennen Sie das geistliche Lied: „Schönster Herr Jesu„ In Skandinavien ist es ein Weihnachtslied: „Schönster Herr Jesu, Herrscher aller Herren, Gottes und Marien Sohn, dich will ich lieben, dich will ich ehren, meiner Seele Freud und Kron. Schön ist der Monde, schöner ist die Sonne, schön sind auch die Sterne all. Jesus ist reiner als die Engel allzumal.

Alle die Schönheit Himmels und der Erden ist gefasst in dir allein. Nichts soll mir werden lieber auf Erden als du, liebster Jesus mein.

Jesus, das ersehnte Wort Gottes

In den Geschichtsbüchern des Alten Testaments finden wir Hinweise auf den kommenden Messias. Es besteht kein Zweifel: Der Messias läuft auf Jesus hinaus.

Es wird ein Nachfolger von Mose und von David kommen. Er wird alle bisherigen Führer und Könige des Volkes Israel um Längen übertreffen, ja, er wird ein Führer ganz anderer Art sein, nämlich von Gottes Art.

Der Evangelist Johannes ist davon überzeugt, dass das in Jesus geschehen ist, deshalb ist Jesus „das Wort„ – das eine und einzigartige.

Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.„
Jesus, das Wort Gottes nahm die Niedrigkeit des Menschseins an – die Vergänglichkeit des menschlichen Körpers, der krank und hinfällig werden kann. In die Tiefen unserer Existenz ist er hinabgekommen, um uns ganz nahe zu sein.

Jesus, das Liebeswort Gottes

Liebe braucht Worte. Und so ist der Bibelabschnitt voll von starken Worten, mit denen der Evangelist die Liebe Gottes beschreibt: In Johannes 3, 16 bringt er diese Erkenntnis der Liebe Gottes dann ganz unnachahmlich auf den Punkt: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Albert Einstein sagte einmal: „Ich bin ein Jude, aber das strahlende Bild des Nazareners hat einen überwältigenden Eindruck auf mich gemacht. Es hat sich keiner so göttlich ausgedrückt wie er. Es gibt wirklich nur eine Stelle in der Welt, wo wir kein Dunkel sehen. Das ist die Person Jesus Christus. In ihm hat sich Gott am deut-lichsten vor uns hingestellt.„
Danken wir Gott den Vater im Himmel, dass er Jesus, das Wort zu uns sandte. Jesus hat für uns die Tür zu Gott geöffnet, damit alle, die an Jesus glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.





Mit freundlichem Gruß
Ihre Marianna Nowak